Dr. Désirée Cremer

Akademische Oberrätin am Lehrstuhl Prof. (i.R.) Dr. Franz Lebsanft, derzeit vertreten durch PD Dr. Felix Tacke / Studiengangsleitung Deutsch-Französische Studien

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Dr. Désirée Cremer

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Infos

Schwerpunkte
Französische, spanische und italienische Sprachwissenschaft, Text- und Diskurslinguistik, Übersetzungstheorie und historische Übersetzungsforschung, Boethiusrezeption im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, Pragmatik, Varietätenlinguistik, Sprachnormierung und Plurizentrik

Vita
2003-2009 Romanistikstudium (Französisch, Italienisch) an der Ruhr-Universität Bochum und der Universitá per Stranieri di Siena
2007 Auszeichnung „Preise an Studierende“ für die BA-Arbeit

2007 Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes
2006-2007 Studentische Hilfskraft im Romanischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum als Tutorin für Italienisch
2006-2009 Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Romanische Philologie an der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Franz Lebsanft)
2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanische Philologie an der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Franz Lebsanft)
2009-2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms Universität Bonn (Prof. Dr. Franz Lebsanft)
2014 Promotion im Fach „Romanische Philologie“ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Disputation am 13.02.2014, Note: „summa cum laude“)
2014 Auszeichnung „Prix de la République Française“ für die Dissertation
seit 2014 Akademische Rätin in der Abteilung für Romanistik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Lehrstuhl Prof. Dr. Franz Lebsanft)
seit 2015 Studiengangskoordinatorin der Deutsch-Französischen Studien (binationaler Studiengang zwischen der Universität Bonn und Sorbonne Université)
Januar 2018 – August 2018 und Mai 2020 – Februar 2021 Elternzeit
seit August 2021 deutsche Sprecherin der Fachgruppe Geistes- und Sozialwissenschaften der Deutsch-Französischen Hochschule/Université Franco-Allemande (DFH/UFH)


Betreuung von Abschlussarbeiten

2011

  • Stefanie Läpke: „Es hat Puff gemacht“ / „Es machte Puff“ – ein Aspektunterschied? Eine Untersuchung zur Wiedergabe des Aspekts durch Vergangenheitstempora im Deutschen im Vergleich zum Französischen (Zweitgutachten)
  • Lena Hüttemeister: Zur Interkomprehension in den romanischen Sprachen am Beispiel einer Internetplattform
  • Milena Jacobs: Französisch und Italienisch in der Bürokratie – eine kontrastive Analyse

2012

  • Sarah Wett: Manifestationen französischen Sprachbewusstseins damals und heute
    Tabea Magdalena Storz: Interkulturalität und Bilingualität im peruanischen Bildungssystem – Eine Analyse des Dokumentarfilms ‚Zorros de arriba‘ (Zweitgutachten)
  • Ione Rahel Sandherr: Das ‚imitatio‘-Konzept in Du Bellays Deffence. Du Bellay und die „plumes d’autruy“
  • Simone Mann: Boethius-Übersetzungen in der Neuzeit – Eine Analyse der sprachlichen Aspekte bei Francheville und López de Reta
  • Laura Reichenbachs: Sprachbewusstsein und Sprachtheorie in der französischen Aufklärung am Beispiel der Encyclopédie
  • Almut Scherhorn: Die deutsche und französische Jugendsprache im Vergleich

2013

  • Domingo Rohde: Vergangenheitstempora in der deutsch-spanischen Übersetzung am Beispiel von Charlotte Links ‚Das Echo der Schuld‘
  • Justus Brockmann: Das Streben nach Äquivalenz. Kafkas ‚Schloß‘ in spanischen Übersetzungen (Zweitgutachten)
  • Victoria Wissmann: Anglizismen in der spanischen Presse am Beispiel von El País
  • Lukas Kahl: Zur Wiedergabe lateinischer Ablative in altfranzösischen Übersetzungen der Consolatio philosophiae des Boethius

2014

  • Alexander David Werle: Realisierung von Nachfragen in Interviews der Repubblica – Frageklassifikation nach Weinrich (Zweitgutachten)
  • Tania Chirico: L’Italia dei sistemi ingordi e voraci. Konzeptualisierung des Missbrauchs und der Korruption in der italienischen Kultur. Eine sprachwissenschaftliche Analyse (Zweitgutachten)
  • Anja Heimerl: Benigni ‚auf Deutsch‘ – Die Synchronfassung von „La vita è bella“ aus sprach- und übersetzungswissenschaftlicher Sicht
  • Linda Zentgraf: Sprachmischung in deutsch-spanischen Sprachbiographien (Zweitgutachten)
  • Lara Hesse: Deutsch-Italienische Sprachbiographien im Rheinland (Zweitgutachten)

2015

  • Jennifer Reitz: Sprache und Sinn in Flavio Sorigas ‚Sardinia Blues‘
  • Alina Pfülb: Modalpartikeln im deutsch-spanischen Übersetzungsvergleich am Beispiel von Heinrich Bölls ‚Haus ohne Hüter‘
  • Silvia Maria Schmid: Nomina agentis in den romanischen Sprachen – eine kontrastive Analyse
  • Friederike Hannah Schürmann: Übersetzung deutscher Modalpartikeln ins Französische am Beispiel von Michael Endes Die unendliche Geschichte
  • Jella Eleonora Dehn: Das Recht des Stärkeren. Argumentative Strukturen und topische Repräsentationen in den Fabeln La Fontaines

2016

  • Katinka Svenja Kraus: Französische Jugendsprache – Eine Untersuchung lexikalischer und morphologischer Aspekte
  • Josephine Susan Götze: Sprache und Ideologie in der politischen Kommunikation – Diskurslinguistische Analyse der Reden Hugo Chávez’ anlässlich seines Amtsantritts (1999) und vor den Vereinten Nationen (2006) (Zweitgutachten)
  • Juana Hölzer: Untersuchungen zum Zusammenhang von generischem Maskulinum und der Konzeptualisierung weiblicher Personen (Zweitgutachten)
  • Vanessa Teixeira Domingues: System und Funktion der Diminutive. Kontrastiver Übersetzungsvergleich des Deutschen und Spanischen
  • Franziska Bohmann: Mexikanisches Spanisch in den USA. Eine varietätenlinguistische Analyse anhand des Films „A better life“
  • Ina Helene Meyer: Sprachpflege und Sprachkultur – Die Bemühungen der Académie française und der Real Academia Española im Vergleich
  • Lisa Schipinski: Verbale Höflichkeit in der Politik: Eine Analyse der Sitzungsprotokolle des ‚Congreso de los Diputados‘
  • Lina Rebecca Arnold: Die Feminisierung von Berufs- und Funktionsbezeichnungen im frankophonen Raum. Eine kontrastive Korpusuntersuchung der Presse in Québec, Frankreich, Belgien und der Schweiz
  • Larissa Monique Stahl: Die Metapher der Schriftlichkeit und die Schriftlichkeit der Metapher – Platon, Derrida, Blumenberg – (Zweitgutachten)
  • Anja Larissa Brüll: Diminutive und Augmentative des Kastilischen – eine kontrastive Analyse der Verwendung in Spanien und Mexiko
  • Catherine de la Motte: Metaphern im politischen Diskurs über Terrorismus. Eine kontrastive Untersuchung der Reden von Marine Le Pen und Nicolas Sarkozy
  • Stefanie Sawert: Sprachliche Strategien in politischer Kommunikation am Beispiel eines Fernsehinterviews mit Marine Le Pen
  • Jan Schnegotzki: Die Konstruktion einer identité française in Alain Finkielkrauts L’Identité malheureuse. Eine diskurslinguistische Analyse unter Bezugnahme auf Éric Zemmours Le Suicide français (Zweitgutachten)
  • Sezen Altay: Werbesprache kontrastiv. Deutsche und spanische Kosmetikanzeigen im Vergleich

2017

  • Viola Fatic: Höfichkeitsstrategien im Spanischen und Deutschen – Eine kontrastive Untersuchung der Nähesprache am Beispiel von Unterhaltungssendungen
  • Eva-Maria Kuschnerus: Die Europäische Union in der Metaphorik deutscher und französischer Abgeordneter im Europäischen Parlament
  • Melanie Faßbender: Phraseme im Deutschen und Spanischen. Eine kontrastive Untersuchung im Kontext von Sprechhandlungen
  • Judith Harzheim: Pluralität im Singular: Morphologie und Semantik französischer Kollektivbildungen. Eine kontrastive Untersuchung ausgewählter Suffixe

2019

  • Lisa Olbrück: Eine Fehleranalyse im Sprachlernprozess von Spanisch als Fremdsprache im schulischen Kontext (Zweitgutachten)
  • Johanna Wigotzki: Zur Übersetzung der Widmung als Sprechakt. Eine pragmalinguistische Untersuchung anhand von Saint-Exupérys Werk ‚Le Petit Prince‘ (Zweitgutachten)

2021

  • Sai Jyoti Marinja Marie Langholf: Wie wird das Genus zur Referenz auf Menschen in französischen und spanischen Lehrwerken des deutschen Fremdsprachenunter-richts realisiert?
    Patricia Martinez Martinez: Sprachkontakt in Gibraltar: Über die Klassifizierung und die Entwicklung der Sprachform ‚Llanito‘ (Zweitgutachten)
  • Jule Sophie Hoffmann: Das Französische in Algerien: Kolonisierung – Arabisierung – Globalisierung (Zweitgutachten)

2016

Thea Göhring: Die diskursive Konstruktion Europas durch den Front National (Zweitgutachten)

2017

Ilona Levitin: La construction de la France par ses intellectuels juifs – une analyse comparée d’Alain Finkielkraut et Éric Zemmour (Zweitgutachten)

2018

Lina Rebecca Arnold: Die Kontroverse um die geschlechterindifferente Referenz in Frankreich – Eine empirische Befragung zu den laienlinguistischen Einstellungen der Pariser Studierenden hinsichtlich des generischen Gebrauchs des Maskulinums und der écriture inclusive (Zweitgutachten)

2019

Stefanie Sawert: Metapherngebrauch in politischem Framing: Versprachlichung von Ideologien durch konzeptuelle Metaphern am Beispiel eines Vergleichs der Migrationsdiskurse der AfD und des Rassemblement National (Zweitgutachten)


Publikationen


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