One
Internationale Studiengänge der Bonner Romanistik

Deutsch-Französische Studien
www.dfs.uni-bonn.de

Deutsch-Italienische Studien
www.dis.uni-bonn.de

M.A. Renaissance-Studien
www.renaissance-studien.uni-bonn.de

M.A. Spanische Kultur und europäische Identität
www.spanische-kultur-in-europa.uni-bonn.de

 

 
Two
Sie sind hier: Startseite Bonner Romanistik Personal Prof. Dr. Daniela Pirazzini

Prof. Dr. Daniela Pirazzini

pirazzini.jpg

Lehrstuhl für Romanische Philologie -
Französische und Italienische Sprachwissenschaft

Kontakt

Telefon: (0228) 73 - 7288
Adresse: Am Hof 1, D-53113 Bonn
Raum: 0.008
Sprechstunde: Siehe Sprechstundenliste der Lehrenden
Email: daniela.pirazzini@uni-bonn.de

 

 

Aktuelles

 

Kooperation zur Hochbegabtenförderung 

mit der Christophorusschule Königswinter

BF2017In der Woche vom 10. Juli bis zum 14. Juli 2017 haben die vier Schülerinnen Anna Faßbender, Prisca Hinrichs, Sarah Jann und Dora von Seggern im Rahmen der Exzellenzinitiative der Christophorusschule Königswinter ihre Vertiefungsphase am Lehrstuhl von Frau Prof. Pirazzini absolviert. Das von Antonia K. Greger (B.A.) entwickelte Programm sah vor, dass die Schülerinnen einen ersten Einblick in die Tätigkeitsfelder der romanischen Sprachwissenschaft erlangen und sich auf dem Gebiet der sprachwissenschaftlichen Forschung versuchen. Hierzu bestand die Aufgabe der Schülerinnen zunächst darin, sich mit der Bibliotheksrecherche und dem wissenschaftlichen Arbeiten als solchem zu auseinanderzusetzen, wobei auch der Besuch einer Tutoriumsstunde zum wissenschaftlichen Arbeiten bei Frau Greger sowie die Teilnahme an sämtlichen Lehrveranstaltungen von Frau Prof. Pirazzini vorgesehen waren. Im Anschluss erfolgte eine eigenständige Korpus-Bearbeitung, bei der sie die argumentativen Strukturen auf Basis der pragma-dialektischen Herangehensweise von van Eemeren und Grootendorst  an vielfältigen Korpora herausarbeiten sowie die jeweiligen Verbalisierungsstrategien analysieren und bewerten sollten.

BF2017b

Die Pragma-Dialektik ist eine hauptsächlich von den niederländischen Wissenschaftlern Frans van Eemeren und Rob Grootendorst entwickelte neuere Argumentationstheorie, die auf der Grundlage einer theoretischen Sprechsituation (etwa einer Diskussion zwischen zwei Personen) methodische Regeln für das argumentative Handeln vorsieht und darauf abzielt, das strategische Manövrieren der Teilnehmer in der Gesprächssituation analytisch anhand von vier verschiedenen, aufeinanderfolgenden Phasen zu untersuchen und mithilfe der entwickelten Regeln zu optimieren.

Binnen der wenigen Tage ist es den Schülerinnen gelungen, verschiedene Textsorten – etwa Interviews, Zeitungsartikel und literarische Werke - auf ausgezeichnete Weise zu bearbeiten und ihre Analyseergebnisse überzeugend vorzustellen.

Bereits für das nächste Jahr wird ein ähnliches Projekt in Kooperation mit der Christophorusschule Königswinter anvisiert. 




Neuerscheinung: Gegenargumentieren in der DigitalkulturAbbildung Umschlagsseite Schmitz, Gegenargumentieren in der Digitalkultur 2016

Am 20. Juni ist die Dissertation von Claudia Sofie Schmitz als Band 114 der Bonner romanistischen Arbeiten erschienen:

Schmitz, Claudia Sofie (2016): Gegenargumentieren in der Digitalkultur: Französische Internetforenbeiträge zu europapolitischen Fragen, Frankfurt am Main (u.a.): Peter Lang. 371 S., 1 farb. Abb., 47 s/w Abb. 978-3-631-66463-6 (ISBN)

Weitere Informationen auf der Verlagsseite

 


 

Kooperation zur Hochbegabtenförderung zwischen der Christophorusschule Königswinter und dem Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Daniela Pirazzini)

Die Schülerinnen mit Prof. Dr. PirazziniIn der Woche vom 27. Juni bis 1. Juli haben die drei Schülerinnen Sarah-Luna Jann, Johanna Hoberg und Jonna Schickhoff der Exzellenzinitiative der Christophorusschule Königswinter ihre Vertiefungsphase am Lehrstuhl von Frau Prof. Pirazzini absolviert. Das von David M. Wysk (B.A.) entwickelte Programm sah vor, dass die Schülerinnen einen ersten Einblick in die Tätigkeitsfelder der romanischen Sprachwissenschaft erlangten und sich an das wissenschaftliche Arbeiten annähern. Hierzu bestand die Aufgabe der Schülerinnen darin, eigenständig ein Korpus zu suchen, anhand dessen sie die Strukturen des sog. "Märchendreiecks" herausarbeiten sowie die jeweiligen Verbalisierungsstrategien analysieren sollten. Das "Märchendreieck" kann von Linguisten als pragma-dialektischesDie Schülerinnen mit David Manuel Wysk, B.A. Analyseinstrument für den diskriminierenden Diskurs in Online-Foren, Blogs und sozialen Netzwerken angewandt werden und (re-)konstruiert eine interdependente Dreiecksstruktur zwischen den archetypischen Rollen OPFER, TÄTER und RETTER.
Binnen der wenigen Tage ist es den Schülerinnen gelungen, verschiedene Textsorten auf ausgezeichnete Weise zu bearbeiten und ihre Analyseergebnisse überzeugend vorzustellen.
Bereits für das nächste Jahr wird ein ähnliches Projekt in Kooperation mit der Christophorusschule Königswinter anvisiert.

 

 

Wissenschaftsnacht 2016: Das Meer - ein Topos linguistischer und kultureller Identität? 

Am 3. Juni stellte Frau Prof. Dr. Daniela Pirazzini im Rahmen der Bonner Wissenschaftsnacht mit ihren Lehrstuhlmitarbeitern das diesjährige Motto "Wasserwelten" aus linguistischer Perspektive dar.
Das Meer, insbesondere das Mittelmeer, ist in der aktuellen Zeit aus den Schlagzeilen nicht mehr wegzudenken. Seine Wasser sind gleichzeitig Weg und Hindernis der vielen Menschen auf der Flucht, sind einerseits ihr Helfer und ihr größter Feind, Rettung und Bedrohung. Diese vorherrschende Ambivalenz findet auch in verschiedensten Textsorten sprachlichen Niederschlag.
Die kulturelle und linguistische Identität der italienischen Halbinsel verdankt dem sie umarmenden Gewässer ebenso viel wie den zahlreichen Landwegen, die alle nach Rom geführt haben und führen. Italien und sein Mittelmeer genauso wie Frankreich mit Marseille, dem Tor zum Mittelmeer, sind seit jeher ein interkultureller Umschlagplatz, eine Werkstatt für europäisches Denken; umso bezeichnender ist die Entwicklung der einstigen Brutstätten des mediterranen Geistes zu derzeitigen Krisenherden.
Wissenschaftsnacht GruppenbildIm Fokus der Posterpräsentationen von Dr. Claudia Schmitz, Sara Colombo (M.A.), Marina Bletsas (M.A.) und Dr. Angelo Variano sowie David M. Wysk (B.A.) standen von den Mittelmeersprachen insbesondere das Italienische und das Französische. Die Bedeutung des kulturellen Austauschs über das Mittelmeer wurde vornehmlich anhand seiner sprachlichen Spuren illustriert, ohne jedoch darüber das geistesgeschichtliche Treibgut zu vernachlässigen, wie es sich in mentalen Modellen und Denkmustern abgelegt hat. Diese kognitiven Strukturen sind nämlich prägend mit der Sprache verbunden, weshalb auch eine Untersuchung des Wandels der Meeresmetaphorik rund um die aktuellen Flüchtlingskrisen durchgeführt wurde.
Eine multimediale PowerPoint-Präsentation zog viele Blicke auf sich.

Wissenschaftsnacht Poster Schmitz Wissenschaftsnacht Poster Colombo Wissenschaftsnacht Poster BletsasVariano Wissenschaftsnacht Poster Wysk

Artikelaktionen