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Internationale Studiengänge der Bonner Romanistik

Deutsch-Französische Studien
www.dfs.uni-bonn.de

Deutsch-Italienische Studien
www.dis.uni-bonn.de

M.A. Renaissance-Studien
www.renaissance-studien.uni-bonn.de

M.A. Spanische Kultur und europäische Identität
www.spanische-kultur-in-europa.uni-bonn.de

 

 
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10 Gründe für das Bonner Romanistik-Studium

Hinweis: Auf unseren Seiten Schüler und Studieninteressierte und Studienbeginn informieren wir interessierte SchülerInnen und StudienbeginnerInnen über die richtige Studienwahl, Fristen und Formalitäten der Bewerbungsverfahren sowie über einführende Veranstaltungen in den ersten Studienwochen.

 

1. Bonner Romanistik an der Spitze

Laut akCHE Rankingtuellem Hochschul-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), das im Studienführer der Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlicht wird, erreicht die Bonner Romanistik in den Kategorien Studiensituation insgesamt, Absolventen in Regelstudienzeit und Internationale Ausrichtung die Spitzengruppe.

Bereits im Mai 2009 hat die Bonner Romanistik im Hochschul-Ranking als beste Romanistik im Land NRW abgeschnitten. Bundesweit kam die sie zusammen mit Freiburg und Tübingen auf den zweiten Platz. Hervorgehoben wurde neben der ausgezeichneten Forschung v.a. die hervorragende Lehre und Betreuung von Studierenden.

 

Hofgarten

2. Barockschloss mit Ausblick auf den Hofgarten

Der langen Fachtradition entsprechend ist die Bonner Romanistik in einem der schönsten Teile des Universitätshauptgebäudes untergebracht: Im Erdgeschoss des Barockschlosses mit direk­tem Zugang über den malerischen Arkaden-Innenhof und - auf der anderen Seite - mit Blick auf die Hofgartenwiese. An den Decken der Abteilungsbibliothek befinden sich die schönsten und aufwändigsten original erhaltenen Stuckarbeiten des gesamten Schlosskomplexes.

 

3. Die Wiege der Romanistik 

Bonn ist die Wiege der Romanistik, denn hier wurde das Fach von Friedrich Diez zu Beginn des 19. Jahrhunderts etabliert. Sein Nachfolger Wendelin Foerster gründete dann 1878 an der Universität Bonn, dem damaligen "Mekka aller deutschen Philologen", das "Königliche romanische Seminar" als erstes Universitätsinstitut dieser Disziplin. Im 20. Jahrhundert war es einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Geisteswissenschaften überhaupt, Ernst Robert Curtius, der die Geschicke der Bonner Romanistik ganz wesentlich mitprägte. Die Strahlkraft der Bonner Romanistik reichte schon im 19. Jahrhundert über die Grenzen des Rheinlands und Deutschlands hinaus: Der italienische Literatur-Nobelpreisträger Luigi Pirandello promovierte von 1889 bis 1891 im Fach Romanische Philologie in Bonn.

 

Romanistische Biliothek4. Profunde philologische Ausbildung

Im Zentrum des Romanistik-Studiums in Bonn steht die Vermittlung fundierter sprach- und literatur-wissenschaftlicher Kenntnisse, im Sinne einer philologischen Ausbildung. Schon im Bachelor-Studium wird dem selbst­ständigen wissenschaftlichen Arbeiten viel Platz ein­geräumt. Die Master-Studiengänge haben dann alle ein forschungsorientiertes Profil. Neben einer weiteren wissenschaftlichen Ausbildung steht Bonner Romanistik-Absolventen aufgrund ihrer gründlichen Ausbildung der Einstieg in viele verschiedene Berufsfelder offen. Eine Zusammenstellung möglicher Berufe mit Romanistik-Bezug finden Sie auf den Seiten des "Studienscout Academicus" der Universität Bonn.

 

5. Vorreiter im Bologna-Prozess

Die Bonner Romanistik gehörte zu den ersten Fächern an der Bonner Universität, die sich auf das Bachelor-Master-Modell umgestellt haben. Diese Bemühungen wurden belohnt: Die Akkreditierungsagentur AQAS e.V. zeichnete die Studiengänge der Bonner Romanistik als Best Practice aus. Die Einführung von gestuften Studiengängen wurde als große Chance gesehen, alte Strukturen zu überdenken und neue Formen, besonders im Bereich der Lehre, zu entwickeln. Das Ergebnis sind stärker profilierte Studiengänge, die den Studierenden innerhalb weniger Semester die Möglichkeit bieten, ein hohes Bildung- und Ausbildungsniveau zu erlangen, sowohl was die fachwissenschaftlichen Inhalte als auch was den Erwerb von Schlüsselkompetenzen betrifft.

 

Paris Sorbonne6. Langjährige internationale Kontakte

Die Bonner Romanistik pflegt zahlreiche intensive Kontakte mit - zum Teil hochkarätigen - ausländischen Partnern. Besonders intensiv ist die Kooperation mit der Universität Florenz, mit der die Bonner Italianistik zusammen mit der Bonner Germanistik schon seit mehr als zehn Jahren einen gemeinsamen Studiengang mit internationalem Doppeldiplom-Abschluss anbietet. Auch mit der Universität Paris IV-Sorbonne wird seit 2004 ein entsprechender integrierter Studiengang angeboten. Im Rahmen des ERASMUS-Programms ist der Studierendenaustausch mit zahlreichen weiteren europäischen Universitäten seit langem etabliert. Zudem existiert ein gemeinsamer Studiengang mit der spanischen Universität León. Seit 2006 gibt es in Bonn außerdem den trinationalen Promotionsstudiengang Italianistik in Zusammenarbeit mit den Universitäten Florenz und Paris IV-Sorbonne, der in seiner Art in Europa einmalig ist. Unter "Internationales" wird umfassend über Möglichkeiten des Auslandsstudiums und internationale Projekte der Bonner Romanistik berichtet.

 

7. Internationaler Dozenten-Austausch

Bedeutende Wissenschaftler des Collège de France kommen regelmäßig im Rahmen der Ernst Robert Curtius-Gastprofessur nach Bonn. Das italienische Außenministerium finanziert außer­dem ständig die Stelle eines italienischen Stiftungslektors, der jedes Semester Vorlesungen und Übungen im Rahmen der italienischen Kulturstudien anbietet. Aufgrund der engen Verbindungen zu den Universitäten Florenz und Paris kommen darüber hinaus mehrmals pro Semester Pariser und Florentiner Professoren zu Gastvorträgen und Gastseminaren nach Bonn. Auch mit lateinamerikanischen Universitäten wird ein Dozentenaustausch gepflegt.

 

ULB

8. Fachinformationsdienst Romanistik in der ULB

In Anknüpfung an die von 1949 bis 2015 gepflegten Sondersammelgebiete "Romanistik, Allgemeines", "Französische Sprache und Literatur" sowie "Italienische Sprache und Literatur" stellt die ULB seit Anfang 2016 gemeinsam mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Fachinformationsdienstes Romanistik Literatur zur Frankoromanistik und Italianistik für den Spitzenbedarf bereit.

 

Institut francaisBonner Italien Zentrum

9. Angeschlossene Einrichtungen

1952 wurde das Institut français in unmittelbarer Nähe des Universitäts-Hauptgebäudes gegründet mit der Aufgabe, "eine Vitrine der französischen Kultur zu sein" und "der deutsch-französischen Annäherung zu dienen". Von Anfang an gab es eine enge Kooperation mit der Bonner Romanistik. Seit 2003 gibt es das Bonner Italien-Zentrum, das der Abteilung für Romanistik unmittelbar angegliedert ist. Es koordiniert und unterstützt italienbezogene Aktivitäten aller Institute der Universität Bonn und veranstaltet selbst akademische und kulturelle Vorträge. Darüber hinaus erhalten Studierende aller Fachrichtungen im Bonner Italien-Zentrum wichtige Informationen für ihr Studium oder Praktikum in Italien. Seit 2006 gibt es ein Frankreich-Büro am Robert Schuman-Institut, das entsprechend frankreichbezogene Aktivitäten koordiniert. 

 

10. Extracurriculares studentisches Programm

Im Umfeld der Bonner Romanistik haben sich einige studentische Initiativen etablieren können, durch die die Bonner Romanistikstudierenden auch außerhalb der universitären Veranstaltungen ihrer Leidenschaft für die romanischen Kulturen frönen können: Schon seit den fünfziger Jahren finden regelmäßig ein deutsch-französischer Studierendenaustausch über den Freundeskreis Bonn Toulouse e.V. statt; seit mehr als zehn Jahren gibt es einen sehr aktiven Ableger der Deutsch-Italienischen Studenteninitiative onde e.V., die jedes Semester ein ita­lienisches Kulturmagazin herausgibt; eine italienischsprachige Theatergruppe gibt es seit 2000, eine spanischsprachige seit 2007; und der Filmclub des Romanischen Seminars zeigt regelmäßig Filme aus allen roma­nischen Ländern in Originalsprache. Informationen zu weiteren Aktivitäten und Kulturgruppen an der Universität Bonn bietet das Forum kulturelle Zusammenarbeit.

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